Mit Bioresonanz Allergien natürlich behandeln – Möglichkeiten & Grenzen

Erfahren Sie, wie viele Menschen in Deutschland Allergien haben und wie Bioresonanz als Therapiealternative funktioniert. Nutzen & Infos im Überblick.

Astrid Waligura

von Astrid Waligura

Astrid ist freie Journalistin, Ernährungsberaterin und leidenschaftliche Köchin. Sie schreibt seit Jahren über Lifestyle-Themen.

26. Januar 2026 6 Minuten

Mit Bioresonanz Allergien natürlich behandeln – Möglichkeiten & Grenzen

Allergien: Verbreitung und Entwicklung in Deutschland

Allergien als Volkskrankheit – Zahlen und Trends 🦠🌼

TL;DR: Etwa jeder Zweite Mensch in Deutschland leidet an einer Allergie im Laufe seines Lebens. Die Tendenz steigt. Verschiedene Therapien stehen zur Verfügung; Bioresonanz ist eine natürliche Alternative.

Bioresonanzgeräte gibt es in den verschiedensten Ausführungen (KI-generiertes Bild)
Bioresonanzgeräte gibt es in den verschiedensten Ausführungen (KI-generiertes Bild)

Allergien zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in modernen Gesellschaften. Viele Millionen Menschen in Deutschland haben eine diagnostizierte Allergie – darunter Heuschnupfen, Neurodermitis oder Asthma. Experten gehen davon aus, dass Umweltfaktoren und Lebensstil ebenso eine Rolle spielen wie genetische Prädispositionen. Allergiesymptome äußern sich mittelrweile das ganze Jahr über, auch in der kälteren Jahreszeit. So richtig los geht es bei den meisten Betroffenen, wenn sich das Frühjahr ankündigt.

Das Spektrum reicht dabei von pollenbedingtem Heuschnupfen und Haustierallergien bis zu Lebensmittelunverträglichkeiten und chemikalieninduzierten Reaktionen. Die Anzahl der Betroffenen nimmt kontinuierlich zu. Besonders auffällig ist der Trend, dass Allergien zunehmend auch Kinder betreffen und diese immer früher auftreten. 

In der modernen Medizin bedeutet das enorme Herausforderungen für Prävention, Diagnostik und Therapie – bei kontinuierlich zunehmenden Fallzahlen.

Schulmedizinische Therapien und Diagnostik bei Allergien

Der klassische Weg: Von der Diagnose bis zur Behandlung 💊💉

Die Schulmedizin verfügt über standardisierte Diagnosewege und Therapiemodalitäten. Ausgangspunkt jeder Therapie ist die genaue Ermittlung der Allergieauslöser. Dies erfolgt - nach eingehender Anamnese - zunächst meist mit dem sogenannten Pricktest, bei dem verschiedene Allergene auf die Haut aufgetragen und die Reaktion beobachtet wird. Für schwierig zu diagnostizierende Allergien stehen ergänzende Verfahren zur Verfügung, wie der nasale Provokationstest und spezielle Blutuntersuchungen zwecks Bestimmung spezifischer IgE-Antikörper im Blut.

Die Therapie umfasst sowohl symptomlindernde Maßnahmen als auch kausale Behandlungsansätze. Eine zentrale Rolle spielt dabei die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung), bei der über mehrere Jahre hinweg das Allergen in geringer Dosierung zugeführt wird, um eine Toleranz herzustellen. Die Erfolgsaussichten bewegen sich im Bereich einer signifikanten Verbesserung, teils bis zur Rückbildung der Symptome.

Zusätzlich gehören zu den therapeutischen Optionen Nasensprays (z. B. kortisonhaltige Präparate), Antihistaminika sowie operative Verfahren (z.B. Verkleinerung der Nasenschwellkörper per Laser). Eine konsequente Anpassung des Lebensstils durch Schlafhygiene und gesunde Ernährung unterstützt die Behandlung.

Besonders im Frühjahr zeigen sich bei viele Menschen starke Allergisymptome (KI-generiertes Bild)
Besonders im Frühjahr zeigen sich bei viele Menschen starke Allergisymptome (KI-generiertes Bild)

Bioresonanz – Prinzip, Ablauf und wissenschaftliche Einordnung

Bioresonanz als naturheilkundliche Antwort auf Allergien🦋⚡

Die Bioresonanztherapie basiert auf der Annahme, dass jede Zelle im Körper durch elektromagnetische Schwingungen miteinander kommuniziert. Bei einer Allergie sollen diese „Frequenzmuster“ gestört sein. Ziel der Bioresonanz ist es, durch gezielte Anwendung bestimmter elektromagnetischer Felder diese Kommunikationsstörungen aufzulösen und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Therapie erfolgt völlig schmerzfrei: Die Patientin oder der Patient liegt oder sitzt entspannt und wird mittels Elektroden, die an verschiedenen Körperstellen platziert werden, mit dem Bioresonanzgerät verbunden. Naturheilkundlich orientierte Praxen sprechen vom sogenannten „Ausleiten“ allergieauslösender Stoffe, indem pathologische Frequenzen moduliert und aus dem Körper geführt werden. Die Dauer eines Behandlungsdurchgangs beträgt rund eine Stunde, wobei insbesondere auch die Entgiftung des Körpers angeregt wird. Viel trinken unterstützt die Behandlungswirkung. 

💡 Tipp: Für viele Menschen ist die Bioresonanz eine beliebte Alternative zu chemischen Medikamenten – Studien zur klinischen Wirksamkeit sind jedoch noch nicht in ausreichender Qualität vorhanden.

Aus rechtlicher Sicht zählt die Bioresonanz zu den komplementären Verfahren. Sie ist wissenschaftlich bislang nicht umfassend anerkannt; seriöse Anbieter informieren stets über die natürliche, ergänzende Rolle der Methode.

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Bioresonanz aus Sicht der Naturheilkunde – Patientenerfahrung im Fokus

In der Naturheilkunde setzt man auf einen individuellen Ansatz, um allergische Beschwerden zu behandeln. Zu den beliebtesten Methoden zählen homöopathische Einzel- oder Komplexmittel, die an Symptomen wie tränenden Augen oder Hautausschlag ansetzen. Ebenso werden pflanzliche Arzneien aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sowie Vitalstoff-Kombinationen eingesetzt, oft in Form von Granulaten, Kapseln oder Infusionen.

Der große Vorteil der Bioresonanz: Sie zielt direkt auf die „Informationsstruktur“ einer Allergie ab, um das Störungsmuster zu lösen. Bei Allergien, so wird es beschrieben, kommt es zu einer Überreaktion auf harmlose Stoffe. Die Bioresonanz kann hier helfen, die gestörte Kommunikation zwischen den Zellen neu zu justieren.

Fallbeispiel & Erfahrungen: Naturheilkundliche Ansätze gegen Allergien

Erfahrungsbericht: Was Heilpraktiker beobachten 🩺🍀

Andreas Olivari therapiert seit rund 25 Jahren Menschen mit Frequenzmedizin © PicturePeople
Andreas Olivari therapiert seit rund 25 Jahren Menschen mit Frequenzmedizin © PicturePeople

„Studien zufolge geht man davon aus, dass heute jeder zweite Mensch eine Allergie hat", sagt Andreas Olivari, Heilpraktiker mit eigener Praxis in Köln. „Ich glaube sogar, dass fast jeder Mensch mittlerweile allergisch reagiert. Meine Patienten haben fast alle eine allergische Begleiterkrankung. Der Klassiker sind Pollen. Man kann aber auch allergisch sein gegen Lebensmittel, Medikamente, Geruchsstoffe, Farbstoffe und so weiter. Die Range ist nahezu unbegrenzt. Auffällig ist, dass Kinder immer stärker und immer früher allergische Reaktionen zeigen.“ 

Medizinischer Hinweis:

Anwendungsbeobachtungen ersetzen keine ärztliche Beratung. Allergien können lebensbedrohlich verlaufen. Fragen Sie bei schweren Symptomen immer auch medizinisches Fachpersonal um Rat.

Therapieerfolge und naturheilkundliche Ausrichtung

„Die größten Erfolge habe ich mit der Bioresonanz-Therapie, weil sie die allergischen Frequenzmuster löscht und die Kommunikation im Körper wieder funktioniert", sagt Andreas Olivari. „Der Patient kommt in ein elektromagnetisches Feld. Die Kommunikationsfunktion der Zelle ist beeinträchtigt – darauf setzen wir mit Bioresonanz an. Wir geben dem Körper die Information, wie es ist, wenn er es wieder richtig macht. So können wir einen Ausgleich schaffen. Daher sprechen wir von einer Allergielöschung oder Aufhebung der Allergie. Ziel ist, den Körper aus dem gestörten Muster herauszubekommen. Die Behandlung ist völlig schmerzfrei.“ Der erfahrene Heilpraktiker weiß aus eigener Erfahrung, was die Bioresonanz bewirken kann. „Ich wurde selbst schon vor zwanzig Jahren mit dieser Methode behandelt, weil ich hochallergisch war. Mittlerweile therapiere ich seit über zwei Jahrzehnten Menschen mit Frequenzmedizin und konnte viele von ihren Allergien befreien.“ 

Hintergrund: Die Rolle von Umwelt und Lebensstil

Neben genetischen Faktoren gelten Umweltverschmutzung, Klimawandel und urbane Lebensgewohnheiten als Verstärker für allergische Erkrankungen. Der längere Pollenflug durch Veränderungen der Temperaturen trägt ebenfalls dazu bei, dass Allergien in immer früheren Lebensphasen auftreten. Naturheilkundliche Verfahren setzen an diesen Ressourcen an und betonen die ganzheitliche Ausrichtung auf Körper, Geist und Umwelt.

Entscheidungsmatrix: Wann welche Methode passt

Je nach Ausprägung, Leidensdruck und individueller Diagnosestellung ergibt sich folgende Entscheidungsmatrix:

  • 🌿 Bioresonanz empfiehlt sich bei chronischen, therapieresistenten Allergien und dem Wunsch nach sanften Verfahren.
  • 💊 Schulmedizinische Therapien sind angezeigt bei schweren Allergien, akuter Bedrohung (z.B. Anaphylaxie) und raschem Interventionsbedarf.
  • 🤝 Integrativer Ansatz: Kombination aus konventioneller und komplementärer Behandlung zeigt Vorteile beim ganzheitlichen Patientenwohl.

Fazit, Entscheidungsmatrix und Nutzenbewertung

Wohin geht der Weg? Perspektiven für Allergie-Patienten

Zusammengefasst nehmen Allergien auch in Deutschland stetig zu. Standardisierte Diagnosewege, differenzierte schulmedizinische und naturheilkundliche Ansätze bieten Patientinnen und Patienten heute eine breite Palette an Therapiemöglichkeiten. Die Bioresonanz sticht als sanfte, schmerzfreie Alternative hervor, deren gesamtheitliches Konzept besonders im Bereich der komplementären Medizin Zuspruch erhält. Die wissenschaftliche Beweislage bleibt allerdings limitiert.

Die beste Therapie folgt einer individuellen Abwägung – je nach Lebenssituation, Schweregrad und persönlicher Haltung zur Medizin. Wer neue Wege gehen möchte, findet in der Bioresonanz einen möglichen Ansatzpunkt, sollte sich jedoch immer umfassend und faktenbasiert beraten lassen.

Vorteile & Nachteile auf einen Blick

Vorteile

  • Sanfte, schmerzfreie Behandlung
  • Natürliches, komplementäres Therapieprinzip

Nachteile

  • Keine wissenschaftlich gesicherte Wirksamkeit
  • Kostenübernahme bislang meist privat

Zielgruppen im Blick

Perspektive für 20–40 Jahre

Für junge Erwachsene stehen die Vereinbarkeit von Therapie und Beruf sowie der Wunsch nach sanften, nachhaltigen Methoden im Vordergrund. Bioresonanz verbindet einen natürlichen Ansatz mit Flexibilität und praktisch keinem Ausfall im Alltag. Die Behandlungen passen sich gut in einen modernen Lifestyle ein.

Perspektive für 40–60 Jahre

In dieser Lebensphase ist Erfahrung mit konventionellen Therapien verbreitet. Viele Betroffene suchen gezielt nach ergänzenden Methoden, um Nebenwirkungen zu minimieren. Die Bioresonanz bietet eine sanfte, individuelle Ergänzung für Mehrfachallergiker – etwa bei Pollen, Hausstaub oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Perspektive ab 60

Menschen ab 60 schätzen besonders die Schmerzfreiheit der Bioresonanztherapie. Die Methode eignet sich gut bei sensibler Haut, vielschichtigen Allergien und dem Wunsch, Medikamente zu reduzieren. Die entspannte Behandlung spricht die Bedürfnisse älterer Menschen an, die Wert auf Lebensqualität legen.

„Die größten Erfolge habe ich mit der Bioresonanz-Therapie, weil sie die allergischen Frequenzmuster löscht und die Kommunikation im Körper wieder funktioniert.“

Andreas Olivari, Heilpraktiker

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