Warum Frauenherzen anders schlagen – Symptome, Risiken & Prävention

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten noch immer als „Männerkrankheit“ – dabei sind sie die häufigste Todesursache bei Frauen. Und trotzdem werden weibliche Symptome oft übersehen oder falsch gedeutet. Erschöpfung, Übelkeit oder Rückenschmerzen klingen harmlos – können aber lebensgefährliche Warnsignale sein. In einer Welt voller Mehrfachbelastungen bleibt die Herzgesundheit von Frauen viel zu oft im Schatten. Dabei ist es höchste Zeit, Frauenherzen sichtbar zu machen – und ihnen die Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdienen. ❤️

26. Januar 2026 4 Minuten

Warum Frauenherzen anders schlagen – Symptome, Risiken & Prävention

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Frauenherzen schlagen anders: Ein unterschätztes Gesundheitsrisiko

Zwischen Statistik und Wahrnehmung – weibliche Herzgesundheit im Fokus

TL;DR: 
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Frauen – und trotzdem werden Symptome oft verkannt. Prävention wirkt. Besonders für Frauen. ❤️

Herz-Kreislauf-Erkrankungen galten lange als typische „Männerkrankheiten“. Ein fataler Irrtum: In Europa stirbt laut der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) jede zweite Frau an einer Herzerkrankung – mit steigender Tendenz. Statistisch sind Herzinfarkt, Schlaganfall und ihre Folgen die häufigste Todesursache bei Frauen. 🔴

Besonders dramatisch: Die Symptome eines Herzinfarkts sind bei Frauen oft unspezifisch – und werden deshalb übersehen oder falsch gedeutet. Erschöpfung, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch oder Rücken gelten selten als Warnsignal. In einer Welt voller Mehrfachbelastungen, hormoneller Veränderungen und gesellschaftlicher Erwartungen bleibt die Herzgesundheit von Frauen viel zu oft im Schatten – obwohl sie dringend ins Licht der Aufmerksamkeit gehört.

🔴 Die Initiative #GoRed: Herzgesundheit für Frauen stärken

Awareness-Kampagne mit Wirkung – gemeinsam gegen Unwissenheit und Tabus

Im Februar leuchtet alles rot: Straßen, Büros und Social Media. Die #GoRed-Initiative der Healthcare Frauen (HCF) e. V. und der HerzHirnAllianz bringt Deutschlands führende Expertinnen und Experten aus Kardiologie, Forschung und Rettungswesen zusammen. Ihr Leitmotiv: „Bewusstsein schaffen. Leben retten.“

Jedes rote Kleidungsstück, jedes Selfie, jedes Posting trägt dazu bei, Herzgesundheit in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. 🌹
Am ersten Freitag im Februar ruft #GoRed zum Mitmachen auf:
Einfach Rot tragen, Foto posten (Hashtags: #GoRed, #frauenherzenschlagenanders, #HerzHirnAllianz) – und Teil einer Bewegung werden, die Frauenleben schützt.

Regelmäßige Selbstkontrolle hilft, das eigene Herzrisiko frühzeitig zu erkennen – besonders in stressigen Lebensphasen. (KI-generiertes Bild)
Regelmäßige Selbstkontrolle hilft, das eigene Herzrisiko frühzeitig zu erkennen – besonders in stressigen Lebensphasen. (KI-generiertes Bild)

🩺 Stimmen aus Medizin und Rettungsdienst

„Wir brauchen einen Paradigmenwechsel: Weg von reiner Behandlung hin zu konsequenter Prävention. Dazu gehören frühzeitige Screenings auf Bluthochdruck und gezielte Strategien zur Reduktion des Rauchens.“

— Prof. Dr. Christina Magnussen, UKE Hamburg

„Frauen werden seltener reanimiert. Ihre Symptome werden oft falsch gedeutet – das kostet Zeit, die Leben kostet.“

— Nicola Winter, Rettungshubschrauberpilotin & Rettungssanitäterin


💗 Einfluss von Hormonen und Lebensphasen

Was Frauenherzen besonders macht: Das Herz einer Frau durchläuft einzigartige Lebensphasen: vom Menstruationszyklus über Schwangerschaft bis hin zu den Wechseljahren. Überall hinterlassen hormonelle Veränderungen Spuren.

Dr. Lena Marie Seegers, Gründerin des ersten universitären Frauenherzzentrums an der Uniklinik Frankfurt, betont: 
„Gynäkologische Erkrankungen können das Herz beeinflussen. Die Disziplinen müssen enger zusammenarbeiten, um Risiken im Lebensverlauf früh zu erkennen.“


🌺 Symptome, Risiken und Prävention bei Frauenherzen

Warnzeichen erkennen, Risikofaktoren verstehen: Die Symptome eines Herzinfarkts bei Frauen sind oft subtil:
 Neben Brustschmerzen treten häufiger Übelkeit, Erschöpfung, Kurzatmigkeit sowie Schmerzen im Rücken, Unterkiefer oder Oberbauch auf. Viele Frauen deuten ihre Beschwerden falsch – oder werden nicht ernst genommen.

Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel wirken bei Frauen besonders stark. Auch Autoimmunerkrankungen und psychischer Stress (Beruf, Familie, Care-Arbeit) zeigen ein anderes Risikoprofil.

Die gute Nachricht: Prävention wirkt.
Regelmäßige Blutdruck- und Cholesterinchecks, Bewegung, ausgewogene Ernährung und Rauchstopp senken das Risiko deutlich. Die European Heart Network betont:
 Mindestens ein Drittel aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist vermeidbar.


👩‍⚕️ Case Study: Frau S., 52

Als Vorsorge Leben rettete

Frau S., 52, beruflich engagiert, fühlt sich seit Wochen ungewöhnlich schlapp und hat gelegentliche Oberbauchschmerzen. Sie nimmt ihre Symptome ernst, geht zum Arzt – EKG, Blutcheck, Abklärung.

Das Ergebnis: Frühzeitige Diagnose eines drohenden Herzinfarkts.
 Intervention, Lebensstil-Anpassung, Rauchstopp, Blutdruckeinstellung, Bewegung. ✨ Keine Folgeschäden. Mehr Lebensqualität. Ein gerettetes Leben.

Ein herzgesunder Lebensstil lässt sich genussvoll umsetzen – mit Bewegung, Achtsamkeit und ausgewogener Küche. (KI-generiertes Bild)
Ein herzgesunder Lebensstil lässt sich genussvoll umsetzen – mit Bewegung, Achtsamkeit und ausgewogener Küche. (KI-generiertes Bild)


🧩 Praktische Tipps & Checkliste

Was jede Frau jetzt für ihr Herz tun kann:
🔎 Auf typische Frauen-Symptome achten (z. B. Oberbauchschmerzen, Erschöpfung)

🩺 Regelmäßige Vorsorge- und Blutdruckchecks wahrnehmen

🚭 Rauchen einstellen, Bewegung und Ernährung optimieren

📢 Am #GoRed-Tag teilnehmen – Bewusstsein schaffen und Leben retten


💬 Redaktionsfazit für herLifestyle

Frauenherzen schlagen anders – und verdienen endlich die Aufmerksamkeit, die sie brauchen. Herzgesundheit ist kein Schicksal, sondern gestaltbar. Prävention, Wissen und Empowerment können Leben retten.

Die Initiative #GoRed zeigt, wie moderne Gesundheitskommunikation aussieht: wissenschaftlich fundiert, gesellschaftlich relevant und emotional erreichbar. Jede Frau, jede Familie, jede Freundin kann Teil dieser Bewegung sein. ❤️

🩺 Gesundheit beginnt mit Wissen
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